• Tobi Mitter

Kümmere dich nicht um die Ziele!

Kümmere dich lieber darum herauszufinden, wie die Person ist, die die Ziele erreichen kann.

Du willst persönlich wachsen? Dann kommst du um diese Bücher nicht herum!


Jeder Mensch hat Ziele, jeder Verein hat Ziele, jede Familie hat Ziele. Wir lieben es uns Ziele zu setzen, doch wie viele Menschen erreichen Ihre Ziele tatsächlich? Ich kann mich noch an die Fußballzeit zurückerinnern. Jedes Jahr hatten wir das Ziel Meister zu werden. Wie oft wurden wir es? Nie! Lag es daran, dass es ein unrealistisch Ziel war? Absolut nicht. Es lag an unserer falschen Herangehensweise.


Ziele setzen ist NICHT das A und O

Ich höre schon die Kritiker, die sagen, Ziele setzen ist das A und O, ohne Ziele wissen wir ja nicht wo es hingehen soll. Da haben Sie nicht unrecht, wenn ich auch sagen muss das Ziele setzen kommt erst an zweiter Stelle. Aber das ist ein anderes Thema. Das Problem was ich beschreiben will, liegt nicht darin sich ein Ziel zu setzen sondern darin darauf dann den vollen Fokus zu setzen.

Springen wir zurück zum Fußball. Unser Ziel war es stets Meister zu werden. Daran war auch nichts auszusetzen. Wir bereiteten uns vor, hatten Testspiele und schließlich das erste Punktspiel. Hatten wir gewonnen, kamen wir unserem Ziel einen Schritt näher, haben wir verloren, schien das Ziel weiter wegzurücken. Das Ziel war immer im Fokus und darum drehte sich alles. Ein Sieg bedeutet wir sind auf dem richtigen weg, eine Niederlage bedeutet eben das Gegenteil. Was die Problematik dabei ist?


Dieses Vorgehen ist nicht nachhaltig und alles andere als zielgerichtet. Denn das Vorgehen blickt nur auf das Resultat. Das Resultat ist aber lediglich die oberste Schicht der Zwiebel. Das heisst wie im Fall des Fußballs. Die Punkte, die wirklich langfristigen Erfolg bringen, blieben unbewusst und wurden nicht verbessert.


Bitte nicht entweder oder

Ein weiterer Kritikpunkt daran sich lediglich auf das Ziel zu konzentrieren ist die Entweder Oder Problematik. In dem Moment, in dem ich mich ausschließlich auf das Ziel konzentriere und das Ziel ein Resultat ist, also Meister werden oder nicht, habe ich Erfolg oder Scheitere. Erreiche ich Das Ziel, entsteht mit dem Erreichen zwar eine kurze Freude, diese ist aber nicht von Dauer, da ich ja nun das Ziel erreicht habe.


Scheitere ich, so bin ich enttäuscht und denke ich bin nicht gut genug.


Wer könnte denn das Ziel erreichen?

Also, ein Ziel setzen ist wichtig, nicht vergessen, es ist der zweite Schritt. Und dann wenn du das Ziel gesetzt hast, überlege dir Folgendes: Wie ist die Person, welches Verhalten, welche Gewohnheiten hat sie, die in der Lage ist das Ziel zu erreichen? Kommen wir zum Fußball zurück. Anstatt einfach immer weiter das Gleiche zu machen und zu hoffen am Wochenende zu gewinnen, hätten wir uns lieber darauf konzentrieren sollen uns zu überlegen, wie muss die Mannschaft sein, oder welche Mannschaft hätte denn das Zeug dazu Meister zu werden?


Um es kurz zu fassen, es geht darum die Person, die Mannschaft zu kreieren, zu modellieren die in der Lage ist genau das Ziel zu erreichen, was man erreichen will. Was macht diese Person aus, wie verhält sie sich, was isst sie, was sagt sie, wie sind ihre Gewohnheiten, was übt sie, womit verbringt sie Zeit, mit wem verbringt sie Zeit. Umso genauer du hier bist, desto besser ist das Modell der Siegerperson bzw. der Siegermannschaft.


Arbeite daran diese Person zu werden

Nachdem du das perfekte Modell erstellt hast, geht es nun darum deinen jetzigen Stand zu analysieren und solche Verhaltensweisen identifizieren zu können, die förderlich sind und solche die die schädigend sind. Und hier ein Rat. Schmeisse deine alte Identität nicht auf einmal über Bord und ändere alles auf einmal.


Das wird nicht funktionieren, denn das Tal der Enttäuschung wartet bereits auf dich. Wenn du das so angehen willst und die Willenskraft nachlässt, und glaub mir das wird sie, fällst du in alte Gewohnheiten zurück und die Arbeit war für die Katz. Nehme dir gezielt jeden Tag eine Kleinigkeit heraus und mache ganz kleine Veränderungen.


Wir besteigen den Berg nicht mit einem großen Schritt, sondern mit vielen Kleinen. In dem du jeden Tag eine kleine Veränderung vornimmst, machst du die Veränderung zu deiner Gewohnheit und musst die Veränderung nicht über die Willenskraft bewältigen. Denn die Willenskraft ist begrenzt und leert sich. Ja richtig gehört, die Willenskraft ist nicht unendlich, und daher ist es ratsam, Dinge zu Gewohnheiten zu machen, um Willenskraft für andere Stellen einsetzen zu können.


Arbeite also daran, die Person zu sein, die dein Ziel erreichen kann und du wirst sehen, der Erfolg, kommt wie von selbst. Wichtig ist es nur, dass du dran bleibst, denn diese Taktik benötigt eine gewisse Zeit bis sie anschlägt. Lass dich nicht von deiner Erwartung, der Erfolg steigt linear an, täuschen, sondern gebe dir Zeit und werde jeden Tag 1% mehr die Person, die du sein musst, um deine Ziele zu erreichen. Menschen überschätzen für gewöhnlich, was in kurzer Zeit möglich ist und unterschätzen was langfristig möglich ist.

So das wars für heute! Ich hoffe du hattest Freude dabei. Vergiss nicht meinen Blog zu abonnieren. So verpasst du keine neuen Beiträge mehr, und bereitest mir ein super Gefühl. Zwei Fliegen mit einer Klatsche!


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